Informationen zur Tropfengrößenmessung

Jede Düse erzeugt ein Spray aus sehr zahlreichen Spritztropfen mit im allgemeinen sehr unterschiedlicher Größe.

Da die Düsen somit eine breite Verteilung von Tropfengrößen (Spektrum) aufweisen, ist es nützlich, diese durch statistische Analysen zusammenzufassen. Die meisten modernen Tropfengrößen-Messgeräte sind automatisiert und nutzen Computer sowie Hochgeschwindigkeits-Lichtquellen, wie z.B. Laser, um Tausende von Tropfen in wenigen Sekunden zu analysieren. Durch statistische Berechnungen kann diese große Datenmenge auf eine einzige Zahl bzw. Kenngröße reduziert werden, die für die erzeugten Tropfengrößen der zerstäubten Flüssigkeit einer Düse beim jeweiligen Druck repräsentativ ist und nach der wiederum in Tropfengrößenkategorien klassifiziert werden kann. Diese Kategorien (ultra fein, sehr fein, fein, mittel, grob, sehr grob und extrem grob) können dann zum Vergleich einzelner Düsen verwendet werden. Beim Vergleich der Tropfengröße einer Düse mit der einer anderen Düse aus unterschiedlichen Quellen muss sorgfältig vorgegangen werden, da die jeweils verwendeten Prüfverfahren und -instrumente den Vergleich verzerren können.

Tropfengrößen werden üblicherweise in Mikrometer (µm) gemessen. Ein Mikron entspricht 0,001 mm. Mikrometer ist eine nützliche Maßeinheit, da sie klein genug ist, um ganzzahlige Werte für die Tropfengrössenmessung verwenden zu können.

Die Mehrzahl landwirtschaftlicher Düsen erzeugt Sprays fein-, mittel-, grob- oder sehr grobtropfiger Tropfengrößenkategorien. Eine Düse mit sehr grobtropfiger/grob-tropfiger Zerstäubung wird üblicherweise ausgewählt, um umweltbelastende Abdrift zu minimieren, während eine Düse mit feintropfiger Zerstäubung erforderlich ist, um maximale Bedeckungsgrade auf der Zielfläche zu erhalten.

Vergleiche zwischen den Düsentypen und -größen, Spritzwinkel und Druck sind aus den in den Tabellen (Katalog 50-D - Seite 182–183) dargestellten Tropfengrößenkategorien zu ersehen.

Ein weiterer Kennwert der Tropfengrößen, der charakteristisch ist, um das Abdriftpotenzial einer Düse zu ermitteln, ist der Prozentsatz der abdriftanfälligen Feintrop-fen. Da die kleineren Tropfen wesentlich mehr gefährdet sind während der Applikation aus dem Zielbereich verfrachtet und zur Abdrift zu werden, ist es zweckmäßig zu ermitteln, wie groß der Prozentsatz kleinerer Tropfen bei einer bestimmten Düse und Druck ist. Tropfen, die kleiner als 200 µm sind, werden als abdriftgefährdet eingestuft. In der nachfolgenden Tabelle sind mehrere Düsen und der zugehörige Volumenanteil (Prozent) abdriftgefährdeter Feintropfen dargestellt.

TeeJet Technologies nutzt modern-ste Messgeräte (PDPA, Oxfordlaser), um die Tropfengrößen und andere wichtige Informationen zu ermitteln und den Zerstäu-bungsgrad zu charakterisieren. Die neuesten Informationen über Düsen und deren Tropfengrößen können beim zuständigen TeeJet-Berater erfragt werden.

Abdriftgefährdete Tropfen*

DüsenTyp
(1,16 l/min Durchfluss)

 Ungefährer prozentsatz des spritzvolumens,
das kleiner als 200 µm ist

1,5 bar

3 bar

  XR TeeJet 110°

14%

34%

  XR TeeJet 80°

6%

23%

  DG TeeJet 110°

<1%

20%

  DG TeeJet 80°

<1%

16%

  TT - Turbo TeeJet

<1%

12%

  TF - Turbo FloodJet 

<1%

<1%

  AI TeeJet 110°

N/A

<1%


*Daten unter Laborbedingungen (Wasser 21ºC) ermittelt.


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